Laweless (King 03) – Rezension

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Ich muss zugeben, dass mir das Buch besser gefallen hat, als ich erwartet hatte.

Lawless ist der dritte Band der King Serie, allerdings hat es dem Lesen keinen Abbruch getan, dass ich keinen der vorigen Bände gelesen habe.

Thia trifft als kleines Mädchen auf einen bösen Rocker namens Bear, dessen Kumpel dabei ist die Tankstelle auszurauben, auf die Thia nur kurz aufpassen sollte.
Als Belohnung fürs Schweigen gibt Bear ihr einen Ring und schwört alles für Thia zu tun, sollte sie je damit zu ihm kommen.
Sieben Jahre später ist es soweit und Thia möchte den Gefallen einfordern. Doch die Suche nach Bear gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn er ist mittlerweile kein Mitglied der Beach Bastards mehr..
(Mehr möchte ich an dieser Stelle über den Inhalt schon fast nicht verraten, denn sonst ist quasi die komplette Geschichte bereits aufgebraucht.

Zum Geschichte: Wie zu erwarten war, gibt es keinen Faust-würdigen Inhalt, jedoch würde ich die Geschichte zudem nicht als negativ einstufen. Es gibt einiges, dass in der Zeit des Buches passiert und zum Glück war nicht alles derart vorhersehbar, dass einem in Kürze der Lesespaß vergeht.

Zum Schreibstil: Ich will den Schreibstil (wegen der sexuellen Komponente kam ich erst auf die Idee) natürlich nicht mit Shades of Grey vergleichen (da liegen wirklich noch ein paar Stufen dazwischen), dennoch fällt hin und wieder auf, dass der Schreibstil nicht der flüssigste ist.
Zudem sollte der Leser sich vielleicht an Kraftausdrücken nicht stören, denn diese sind wirklich authentisch in Hülle und Fülle vorhanden.

Zum Cover: Ich liebe dieses Cover.
Für gewöhnlich kann ich Covern nicht viel abgewinnen, da sie oftmals keinen Bezug zur Geschichte haben und mich zudem selten dazu motivieren ein Buch in die Hand zu nehmen. Wenn es Motivationsfaktoren gibt, dann sind das Titel, Autor oder Inhalt.
Keins dieser drei hat mich bei diesem Roman gepackt, dafür hier aber tatsächlich das Cover. Womöglich hat des Covers wegen tatsächlich jeder Leser ausnahmsweise das gleiche Bild des Hauptcharakters im Kopf, denn das Foto auf der Titelseite scheint zu 100 % zu den Beschreibungen innerhalb des Buches zu passen. Allein der Hang zum nackten Oberkörper ist hier wirklich treffend verdeutlicht.
Ich bin froh, dass hier ein derart passendes Cover verwendet wurde, denn ohne das hätte ich gar nicht erst in das Buch hineingelesen.

Zum Lesegefühl: Das Buch ist auf keinen Fall eine Lektüre für langere Zeit, an der man jeden Abend mal ein paar Seiten liest – zumindest nicht für mich.
Ich konnte es einfach zwischendurch nur sehr schwer weglegen und hatte es somit in nur zwei Lesedurchgängen bereits ausgelesen. Das muss natürlich nicht zwingend nur negatives bedeuten, immerhin war es spannend genug, um nicht weggelegt zu werden. Trotzdem will ich zukunftigen Lesern auf den Weg geben, dass man wirklich schnell mit der Geschichte durchkommt (Vielleicht sind es auch weniger Seiten als gewöhnlich? Da habe ich wegen des Ebook Formats nicht drauf geachtet)

Zum Ende: Natürlich will ich nicht das Ende des Buches verraten, trotzdem möchte ich meinen Unmut damit zum Ausdruck bringen.
Es gibt zwei Arten von schlechten Enden in Büchern: Entweder man ist mit dem Buch weiterhin zufrieden und kommt nur mit der Wahl des Endes nicht zurecht oder das Ende macht den zuvorigen Lesespaß zunichte und versaut einem regelrecht die ganze Geschichte.
Dieses Ende gehört zur Kategorie 1. Nichtsdestotrotz kann ich mich damit wirklich absolut nicht anfreunden und habe das so auch wirklich nicht erwartet.
(Eventuell legt sich das Missfallen, da es kein richtiges Ende ist, sondern eine Fortsetzung existiert, aber Fakt ist, dass man aktuell das Ende dieses Bandes als komplettes Ende auf Zeit wahnehmen muss und das gefällt mir leider gar nicht.
Näher will ich mein Missfallen besser nicht zum Ausdruck bringen, sonst bestünde die Gefahr des Spoilerns.

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