Rezension: Unendlich wir von Amy Harmon

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Unendlichkeit allein ist nicht genug

 

5 von 5 Sternen

 

Eigentlich mag ich kitschige Bücher nicht, wenn sie zu dick auftragen und eigentlich lese ich auch lieber einen guten Thriller, aber was soll ich sagen, ab und an muss es doch auch mal ein Buch über die Liebe sein.

Die Geschichte von Bonnie und Clyde, die sofort an das berühmte Paar aus vergangenen Tagen erinnert, hat mich sofort gefesselt. Zwar ist der Zufall, der die beiden zusammentreibt, die Parallelen zwischen den beiden Paaren und die persönlichen Umstände der deinen mehr als nur ein kleiner Zufall und wirken ab und an ein bisschen zu gekünstelt, aber nichtsdestotrotz handelt es sich hier um einen wundervollen Roman, der einen an Schicksal und wahre Liebe glauben lässt.

Clyde, ein Exhäftling, der eigentlich noch nicht so Recht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll, ist auf dem Weg nach Las Vegas, als er ein Mädchen auf einer Brücke entdeckt. Er schafft es zwar nicht Bonnie von ihrem Vorhaben abzubringen, rettet sie jedoch vor dem Sturz in die Tiefe und lässt sich schlussendlich überreden, sie mitzunehmen.

Bonnie ist ein bekannter Superstar und will ihrem Leben samt Ruhm und Aufmerksamkeit genauso sehr entfliehen wie ihrer Oma, die seit Anbeginn der Zeit die Zügel ihres Lebens in den Händen hält.

So beginnt also eine Reise für die Beiden, die mehr Trubel aufwerfen wird, als zuerst vermutet.

Die beiden Figuren sind wirklich mit Tiefgang beschrieben und lassen einen alles Erlebte mitfühlen, weil man sie sofort ins Herz geschlossen hat. Bonnie ist zwar manchmal etwas zu verrückt und Clyde manchmal ein bisschen zu verträumt und in Mathematik versunken, aber alles in allem ist der Autorin hier wirklich ein schönes Bild der beiden gelungen, das zwar schon ein bisschen kitschig ist, aber trotzdem nicht so viel.

Besonders schön finde ich, dass der Autorin wirklich viele Möglichkeiten eingefallen sind die Unendlichkeit, das Unendliche und den Sinn dahinter einzufangen.

Zum Aussehen des Buches: Zuerst dachte ich, dass ich einfach ein Exemplar erwischt habe, das durch den Postweg oder durch die Produktion verschmutzt ist, aber das scheint bei jedem Buch der Fall zu sein. Ist es Absicht, dass das Buch wirkt, als sei es dreckig?

Eine wirkliche Liebesgeschichte, die Höhen und Tiefen erlebt und sogar Kitsch erträgt. „Du und ich? Wir sind zwei Hälften eines Ganzen. Wir sind eins. Bis in die Unendlichkeit. Unendlich wir“

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